Übertragungsarten in der Fernsteuertechnik

Übertragungsarten klingt sehr physikalisch - ist es auch! Eine andere, ebenso treffende Überschrift für diesen Bereich könnte auch Übertragungsverfahren lauten. Hier sollen also kurz die beiden Verfahren erklärt werden, welche im Modellbau bei der Übertragung und Codierung des Signals, welches vom Sender ausgeht, zum Einsatz kommen.

PPM : Puls-Position-Modulation

Dieses Verfahren wird im häufigsten in der Fernsteuertechnik eingesetzt. Das PPM-Verfahren strahlt nacheineinander Imuplse aus. Die Informationen werden dabei durch den zeitlichen Abstand zwischen zwei Impulsen übertragen. Der Abstand beträgt zwischen 0,9 bis 2,1 Milisekunden und gibt somit die jeweilige Postion des Schalters bzw. des Knüppels an. Die Aktualisierung der Steuersignale erfolgt dabei 50 mal pro Sekunde.

PCM: Puls-Code-Modulation

Das PCM - Verfahren ist sozusagen die Luxus-Klasse der Übertragungsverfahren und kommt vorallem bei Fernsteuerungen in gehobeneren Preisregionen zum Einsatz. Vereinfacht gesagt, wird hier die Position des Steuerknüppels unter Verwendung eines Zeichensatzes in digitale Informationen umgewandelt und anschließend übertragen. Bei dieser Umwandlung kann eine Checksumme generiert werden, welche ebenso übertragen wird. Der Empfänger kann anhand dieser Checksumme also prüfen, ob das emfpangene Signal in dieser Form korrekt ist. Vorteil: Hohe Übertragungssicherheit.

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